Rehasport

Das moderne Leben heute ist geprägt durch unzählige technische Errungenschaften, die unser Leben erleichtern. Wir sind ständig unterwegs, bewegen uns aber immer weniger. Dieser Wohlstand, auf den wir wirklich stolz sein können, hat aber auch seine Schattenseiten.

Die gesundheitlichen Folgen unserer Bewegungsarmut sind unter anderem:

  • Muskuläre Dysbalancen
  • Antriebslosigkeit
  • Instabiles Immunsystem
  • Rückenschmerzen
  • Herz-Kreislaufbeschwerden
  • Übergewicht

Was ist Rehabilitationssport?

Kurz kann man sagen, dass Rehabilitationssport zuerst einmal “Sport” ist – Sport mit dem Ziel, die Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit soll geschult und der Betroffene zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben motiviert werden.

Der so genannte Rehabilitationssport zählt zu den Nachsorgemaßnahmen im Anschluss an eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation.

Ziel:

  • Die Betroffenen auf Dauer wieder in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft einzugliedern.
  • soll der übende motiviert werden, nach dem Ablauf der Leistung weitere Übungen in Eigenverantwortung durchzuführen langfristige Sicherung des Rehabilitationserfolges.
  • Hilfe zur Selbsthilfe bieten, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.
  • Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Belastbarkeit zu verbessern, besonders nach schweren Erkrankungen.
  • Krankheitsbeschwerden mindern und Arbeitsfähigkeit wieder herstellen und damit auch die Lebensqualität deutlich verbessern.
  • Erreichen größtmöglicher persönlicher Unabhängigkeit.

Kommt in Frage für jene:

  • Deren körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit vom typischen Zustand abweichen und die Teilnahme am Leben beeinträchtigt ist oder zu erwarten ist
  • Krankheitsbilder können z.B. Schäden der inneren Organe ( Schlaganfall, Diabetes, Bluthochdruck, Asthma, Adipositas)
  • Oder orthopädische Probleme (Knie-, Hüft-, Schulterprobleme, Arthrose, Osteoporose, Rückenprobleme, Künstliche Gelenke, Rheuma)

Die Dauer der Maßnahmen reichen von 6 Monaten bis zu 36 Monaten und sind mit der jeweiligen Indikation verknüpft. Die Verordnung muss durch einen Arzt ausgestellt werden. Die Durchführung wird in Gruppen, mit dafür speziell ausgebildeten Übungsleitern sichergestellt.

  • 50 Übungseinheiten in 18 Monaten (Regelfall)
  • 120 Übungseinheiten in 36 Monaten (nur bei festgelegten bzw. chronischen Erkrankungen möglich)
  • Folgeverordnungen sind bei geistiger/psychischer Behinderung/Krankheit möglich
  • Nach einer ambulanten/stationären med.Rehabilitation kann Rehabilitationssport erneut notwendig und verordnet werden
  • Bei einer neuen Diagnose kann eine Neuverordnung in Frage kommen

 

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